Erfolge

Erfolge von African Angel

Diese Überschrift haben wir nur gewählt, weil so schön kurz ist. Die Langversion müsste ´Erste Schritte zum Erfolg´ heißen. In Zusammenhang ,mit der Entwicklung des Vereins African Angel e.V. schon heute das Wort "Erfolge" heraus zu posaunen fällt uns nämlich schwer. Wir stehen immer noch erst am Anfang und haben uns für den Gebrauch dieses Wortes eine hohe Messlatte aufgestellt: Erst, wenn die ersten Kinder aus Bukom das African Angel-Heim mit einem Schulabschluss und/oder einer praktischen Ausbildung verlassen, somit den Weg in eine gesicherte Existenz gefunden haben, können wir von einer erfolgreichen Arbeit sprechen.. Es ist nicht das momentan erreichte Ziel, sondern das nachhaltige Ergebnis, das sich letztendlich mit dem Prädikat ´Erfolg´ schmücken darf.

Vom Traum zur Wirklichkeit

2002 machte sich Harriet daran, ihren Traum, den ´Kindern aus Bukom´ durch Bildung zu einer lebenswerten Existenz im eigenen Land zu verhelfen, in die Tat umzusetzen: sie gründete mit einigen Freunden in Düsseldorf den Verein African Angel e.V. [1]

Noch zur Miete: Ein Haus für 26 Straßenkinder aus Bukom

2004 flog sie mit 5.000.-- € (auf den Toiletten der Düsseldorfer Altstadt gesammeltes ´Tellergeld´) nach Ghana, wo sie zuerst bei den Menschen in Bukom auf großes Misstrauen und Widerstand gegen ihr Projekt stieß [2, 3, 4]. Zusätzliche Probleme bereitete ihr die Tatsache, dass sie anfangs kein geeignetes Haus für die Unterbringung der Kinder finden konnte. Doch dann schaffte sie es noch während ihrer kurzen Urlaubszeit: sie konnte ein Haus für 26 Kinder in einem guten Viertel Accras anmieten und einrichten.

African Angel als Lebensretter

Alle Kinder mussten vor dem endgültigen Einzug allerdings eine Hürde nehmen: erstmals in ihrem jungen Leben mussten sie zu einer ärztlichen Grunduntersuchung in eine Privatklinik (die Gefahr einer Ansteckung anderer Kinder wäre sonst zu groß gewesen). Bei dieser Untersuchung entdeckten die Ärzte drei Kinder mit lebensbedrohlichen Krankheiten, die sonst nie oder zu spät erkannt worden wären. Die daraufhin sofort einsetzende Behandlungstherapie rettete diesen Kindern das Leben. Heute sind sie, wie alle anderen Kinder auch, gesunde und selbstbewusste African Angel-Kinder. Jedes dieser Kinder kann also jetzt mit gutem Recht zwei Geburtstage feiern! [5, 6, 7]

Wir gehen auf die Schule oder in den Kindergarten! Wir dürfen lernen!

Keine Schule, kein Kindergarten wollte die Kinder aus Bukom aufnehmen, als Harriet 2004 die Kinder in den Schulen und Kindergärten der Umgebung anmelden wollte. Das Risiko, diese Kinder unterschiedlichsten Alters, mit hoher Aggressivität und minimalsten Bildungsvoraussetzungen aufzunehmen, schien allen Schul- oder Kindergartenleitern viel zu hoch. Verzweifelt lief sich Harriet die Hacken ab und wie immer, schaffte sie es am Ende doch - wenn auch teilweise mit mancher List! Sie konnte mit dem stolzen Gefühl aus Ghana abreisen, dass ´die "Unter 6Jährigen" den Bethel-Kindergarten (einen der angesehensten Kindergärten Accras) besuchten und alle anderen auf der Christ Preparatory School die Schulbänke der 1. Klasse drückten. Alle Kinder absolvieren mittlerweile erfolgreich das Schulprogramm, überspringen teilweise Klassen und gewinnen Auszeichnungen auf Grund ihrer guten Leistungen. [8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18]

Wieder ein Schritt in Richtung Erfolg: Die eigene Geschäftsstelle!

Bis in den Herbst 2006 leitete und verwaltete Harriet den Verein von ihrer winzigen Wohnung aus, wo auch alle Anfragen und Anrufe von Interessenten aufliefen. Da sie fast rund um die Uhr auf der Messe bzw. auf den Toiletten der Altstadt arbeitete, blieben viele Dinge zwangsläufig unbeantwortet oder unerledigt. Sie entschloss sich im Jahr 2006, diesen Zustand zu ändern. Über Freunde fand sie im Stadtteil Derendorf einen kleinen Hinterraum in einem Geschäft, den sie als Geschäftsstelle des Vereins günstig anmieten konnte. Zum ´professionelleren Auftritt´ des Vereins fehlte jetzt nur noch jemand, der in diesem Büro arbeitete. Über eine Kleinanzeige fand Harriet den Düsseldorfer Schriftsteller, Peter Schrenk (66), den sie als ehrenamtlichen Mitarbeiter für African Angel e.V. gewinnen konnte. [19, 20, 21, 22, 23, 24]

Ein Verein wird sichtbar: Medien berichten über Harriets Arbeit in Ghana

Ab Februar 2007 begannen die Düsseldorfer Zeitungen über den Verein African Angel e.V. zu berichten und schon im März drehte das WDR-Fernsehen auf der Messe die ersten Berichte über Harriets Arbeit für die Formate LOKALZEIT und HIER UND HEUTE. Noch vor Harriets Abreise nach Ghana sorgte ein großer Bericht in der RHEINISCHEN POST für sehr viel Bewegung: Viele Menschen meldeten sich daraufhin und wollten Patenschaften für eines der African Angel-Kinder in Ghana übernehmen.

Hosianna! Alle 26 Kinder haben Paten!

Anfang 2007 waren es nur drei Kinder, die finanzielle Förderung durch Paten aus Deutschland erhielten. Das war für Harriet nicht nur eine seelische Last (die restlichen Kinder konnten überhaupt nicht verstehen, warum sie keine Paten hatten), sondern auch eine enorme finanzielle Bürde. Es war ja mal geplant, dass die Patenschaftsbeiträge die monatliche Grundversorgung für jedes Kind sichern sollten. So musste Harriet sehen, wie und wo sie diese Gelder zusammenkratzte. Die Situation war sogar so bedrohlich, dass sie ihre Lebensversicherung verkaufen musste, um das Überleben des Heims zu retten! Als Harriet in diesem Juni 2007 nach Ghana abreiste, flog sie erstmals in der beruhigenden Gewissheit, dass alle Kinder einen Paten hatten und dass es sogar eine Paten-Warteliste für neue Kinder gab. Was für ein Unterschied gegenüber den vergangenen Jahren!

Medienmacht macht Mitglieder

Ende August 2007 strahlte der WDR unter dem Titel "50 Cent für einen Engel!" erstmals die im Sommer in Accra gedrehte Dokumentation von Birgit Virnich aus Diesem Bericht merkte man zu jeder Sekunde an, dass er nicht nur mit großer Professionalität, sondern auch mit viel Sympathie und Herz für Afrika gedreht worden war. Das spürten auch die deutschen Fernsehzuschauer und zeigten es vor allen Dingen in ihren Reaktionen auf diesen Bericht: Die vielen Anfragen und Spenden aus ganz Europa brachten die unterbesetzte Geschäftsstelle zum Rotieren! Hatte der Verein bei Harriets Abreise nach Ghana noch überschaubare 19 Mitglieder, so erhöhte sich durch die Fernsehberichterstattung diese Zahl bis Weihnachten 2007 auf fast 250! [25, 26, 27, 28, 29, 30, 31]

Ein neues Haus - oder die Kinder sitzen wieder auf der Strasse

Anfang Dezember flog Harriet dann wieder nach Accra. Die Zeit drängte, denn bis Ende des Jahres lief der Mietvertrag für das Kinderheim aus. Der Vermieter ließ auch nicht mehr mit sich handeln: die Kinder sollten raus! Es musste also eine neue Lösung gefunden werden. Durch die Spendenbereitschaft nach der Aussendung des Filmes über das Projekt war unser Spendenkonto auf 38 000 Euro angewachsen. So flog Harriet nicht ohne Hoffnung nach Ghana, um sich auf die Suche zu machen.

Wie Harriet hinter Müll im Busch die Zukunft sehen kann!

Auf der Suche nach einem geeigneten Objekt, gab es eine Reihe von Häusern und Grundstücken, die zwar Helena und den Maklern gefielen - nur Harriet nicht. Es waren Traumvillen dabei, die zwischen 150 und 200 000 Dollar kosten sollten. Alle diese Objekte lehnte Harriet ab, denn sie hatte schon eine Idee, nach was sie eigentlich suchte. Schließlich kamen sie zu einem ziemlich verlodderten Grundstück, auf dem viele Nachbarn ihren Unrat abluden und auf dem zwei ganz schön heruntergekommene Häuser standen. Alle waren entsetzt, aber Harriet war begeistert. Sie sah die Zukunft vor ihren Augen: zwei getrennte Häuser für Mädchen und Jungen und ein Grundstück von etwa 3500 Quadratmetern mit Erweiterungsmöglichkeiten in der Zukunft! [32, 33, 34, 35, 36, 37, 38]

150 000 Dollar für Harriets Vision!

Der Zufall: der Großvater des Eigentümers kam aus Bremen nach Ghana. Trotzdem wollte der Sohn jetzt 150 000 Dollar für das heruntergekommene Anwesen. Harriet, mit ca. 50 000 Dollar auf dem Konto, begann zu handeln. Über eine Woche nervte sie den Verkäufer dermaßen, dass er schließlich auf Harriets Angebot einging: 100 000 Dollar.

Allerdings befanden sich zu diesem Zeitpunkt erst etwa 70 000 Dollar auf dem African Konto in Accra, die Harriet auf das Komto des Eigentümers überwies. Bei der Ausferti-gung der Eigentumsübertragung auf African Angel wollte der Eigentümer einen Rück-zieher machen, weil ja Harriet nicht den vereinbarten Kaufbetrag überwiesen hätte. Nun spielte Harriet Vabanque: sie sicherte die restlichen 30 000 Dollar binnen einer Woche zu, wenn sie vom Eigentümer sofort die Schlüssel für den Zugang zu Grundstück und Gebäude erhielt. Nach einigem Palaver akzeptierte der Eigentümer. Allerdings hatte zu diesem Zeitpunkt Harriet nichts mehr auf dem Konto. Am Tag des Ablaufes der 1-Wochenfrist rief Harriet bei African Angel in Düsseldorf an. Die frohe Kunde: Gerade seien 30 000 Dollar auf das African Angel-Konto in Accra überweisen worden (den Spendern sei Dank)!

Januar/Februar 2008: Aus der ´Müllhalde´ wird ein Schmuckkästlein

Mit den Spenden aus Deutschland und viel Arbeit wurde erstmal das Grundstück ent-rümpelt und gereinigt. Dann kamen die Handwerker und nahmen die Häuser in Augenschein. Ihre Liste mit den benötigten Materialien wurde länger und länger. Von A, wie Abflussrohr bis Z, wie Zement. Wenn nicht die Spenden immer noch eingegangen wären, hätten wir die Renovierung niemals in dieser Kurzen Zeit durchführen können.

Nochmals Dank an die Spender in Deutschland und die fleißigen Hände in Accra! [39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 66, 67, 68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 80, 81, 82]

Einzug der Kinder und offizielle Eröffnung durch den Deutschen Botschafter

Als sich die Kinderkarawane im Februar auf den Weg in das neue Heim machte, hätte man die aufgeregte Spannung fast in der Luft sehen können: Während der ganzen Fahrt wurde ein Lied nach dem anderen gesungen und selbst Hund Rambo jaulte mit. Dann kam der Augenblick der Ankunft und die Kinder schrien vor Freude als sie das Grundstück zum ersten Mal sahen. Dann tobten sie tanzend und lachend durch sämtliche Räume und nahmen sie in Besitzt. Eigene Schränke! Ventilatoren! Sooo viel Platz zum Spielen auf dem Hof! Ein Traum und was für Unterschied gegenüber dem alten Mietshaus. Nächster Höhepunkt für die Kinder und die Erwachsenen war dann das Fest zur offiziellen Heimeröffnung durch den Deutschen Botschafter. Im Beisein von Eltern aus Bukom durchschnitten Botschafter Dr. Marius Haas mit Gattin MiCho, Revrend Puplampo von der Presbyterian Church of Hope und Harriet Bruce-Annan das blaue Band. [83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96, 97, 98, 99, 100, 101, 102, 103, 104]

Security-Haus zum Schutz der Kinder

Die verstärkte Medienpräsenz führte leider dazu, dass sich immer häufiger ungebetene Besucher im African Angel-Heim einfanden. Bedauerlicherweise waren darunter nicht nur gutmeinende Menschen, sondern immer öfter auch Menschen mit unlauteren Absichten. Um unsere Kinder davor zu beschützen und den Zugang zum Heim zu kontrollieren, ließ Harriet ein Kontrollhaus am Haupteingang bauen. Dieses Wachhaus ist rund um die Uhr von einem Security-Mann besetzt. Harriet hat zu diesem Zweck 2 Wachleute eingestellt, die sie persönlich überprüft hat. Dafür mussten wir zwar einen Teil der Spenden aufwenden, aber jetzt können wir den Schutz der Kinder garantieren. [105, 106, 107, 108]

Sommer 2008: African Angel macht sich an das Abwasserproblem

Das Haus war ursprünglich für eine normale Familie gedacht und entsprechend gebaut worden. D.h. auch die Sickergrube war abwassermäßig auf die Familiensituation ausgelegt worden. Nun aber befanden sich 52 Kinder in den Häsuern und dazu kamen auch noch die erwachsenen Betreuungskräfte. Die Sickergrube hielt diesen Belastungen nicht stand und war abzuschätzen, dass innerhalb weniger Monate, die Sickergrube völlig zerstört sein würde. Da es keinen Abwasserkanal in der Siedlung gab, musste die Abwässer regelmäßig mit einem Tankwagen abgepumpt und wegtransportiert werden. Die Kosten dafür waren erheblich. Das regelmäßig in den Straßen stehende Abwasser war zudem ein bedeutendes Gesundheitsrisiko nicht nur für unsere Kinder, sondern für alle Anwohner (Malaria!). So beschloss Harriet, das Übel an der Wurzel zu packen. Die gesamte Sickergrube wurde neu befestigt und ausbeto-niert. Anschließend ließ sie unterirdische Rohrleitungen zum Hauptabwasserkanal ver-legen. Diese Zuleitungen kommen mittlerweile allen Anwohnern der Strasse zugute. [109, 110, 111, 112, 113, 114, 115, 116, 117, 118, 119, 120, 121, 122, 123, 124, 125, 126, 127, 128, 129]

Ein drittes Haus für bessere Chancen und neue Kinder aus Bukom

Im Frühjahr 2008 verwandten wir auf Beschluss des Vorstands die von Ihnen eingegangenen Spendengelder, um mit dem Bau eines neuen Hauses auf dem African Angel-Gelände zu beginnen. Dieses Haus wird, wenn es einmal fertig ist, über dem Erdgeschoss mit Verwaltungsbüro, Werkstatt, Bibliothek und Computersaal noch zwei weitere Stockwerke tragen. In diesen beiden Stockwerken soll es einmal Platz für 60 zusätzliche Kinderschlafplätze, Gästezimmer und Räume für Betreuerinnen und Betreuer geben. Wie weit unser neues Bauvorhaben bis heute gediehen ist, können Sie an anderer Stelle auf der Webseite lesen. Dort lesen Sie auch, dass wir für den zügigeren Fortgang des Bauvorhabens dringend weitere Mittel benötigen. Wenn Sie sich an dem Erfolg dieses Vorhabens beteiligen wollen, klicken Sie bitte auf die Seite !Spendenaktion! und machen Sie den Erfolg von African Angel für die Kinder von Bukom auch zu Ihrem ganz persönlichen Erfolg. Danke! [130, 131, 132, 133, 134, 135, 136, 137, 138, 139, 140, 141, 142, 143, 144, 145, 146, 147]

Warum "52/15" für African Angel e.V. Erfolg heißt

Weil die Kinder von Bukom "Null-Kinder" sind: Wenn sie durch Sie und Ihre Spenden im Alter zwischen 6 und 14 Jahren erstmals eine Chance in ihrem Leben erhalten, brauchen sie alle nur erdenkliche Unterstützung. Denn ...

... sie haben niemals Zuwendung und Anerkennung erfahren, die Worte Leistung oder Disziplin kommen in ihrer Umgebung nicht vor, ihr familiäres Wohnumfeld (wenn es denn eines gibt) kann ihnen keinen geordneten und regelmäßigen Alltag bieten, daher suchen sie Anerkennung und Geborgenheit sehr häufig in Gruppen von Gleichaltrigen, die Straßen und Strände Bukoms als Fluchtburgen benutzen, sie waren nie in Kindergärten oder Schulen, sie sprechen nicht Englisch, was eine Vorbedingung für jeglichen Zugang zu Bildung bzw. Ausbildung ist, sie sprechen in der Regel nur den Stammesdialekt von Bukom (Ga) und diesen auch nur als den üblichen Straßenjargon.

Stellen sie sich nun einmal vor, ein solches Kind käme mit diesem Hintergrund in eine deutsche Schule ...

Wir müssen und wollen für mittlerweile 52 Kinder diese "Null-Chancenlage" in Erfolge für die Kinder umwandeln. Das bedeutet für uns, dass wir ihnen jegliche Unterstützung bieten müssen, damit sie Chancen für den Beginn einer "Karriere" erhalten. Weil ihre Nachteile besonders groß im Verhältnis zu Kindern aus geordneten Mittelklasseverhältnissen sind, müssen unsere Anstrengungen besonders groß sein.

Deshalb ist es für uns ein großer Erfolg, dass wir durch Ihre Hilfe mittlerweile unseren 52 einstigen "Null-Kindern" 15 Betreuerinnen und Betreuer zur Bewältigung des schweren Weges an die Seite geben können:

eine verantwortliche Direktorin Miss Rebecca Yeboah ihre Stellvertreterin Miss Janet Dowetin
drei sog. Hausmütter, die die Kinder im hauswirtschaftlichen Bereich versorgen
eine Sekretärin für die routinemäßigen Büro- und Verwaltungstätigkeiten
ein Sporttrainer
ein Computertrainer
drei Nachhilfelehrkräfte (Hausaufgabenbetreuung etc.)
ein sog. Hausboy (Hausmeister)
zwei Sicherheitskräfte (Schutz der Kinder)
einen Fahrer

Alle diese lokalen Kräfte sind übrigens in der Kranken- und Sozialversicherung angemeldet!

Wir können den Kindern aus Bukom also durch verbesserte Betreuung eine reelle Zukunftschance bieten. 15 Menschen kümmern sich jetzt um die ´Karriere´ unserer 52 Kinder - "52/15" heißt unser Erfolg, der nur dank Ihrer Zuwendung möglich ist! Ihre und unsere Erfolge liegen im Erfolg der Kinder von Bukom. Durch African Angel e.V. geben Sie den benachteiligten Kindern von Bukom eine Chance. Womit danken sie Ihnen? Sie nutzen diese Chance! [160, 161, 162]

African Angel FC vs. Soccer Professionals Sakumono: 2:1

Unter den Jungen von African Angel gibt es eine ganze Reihe talentierter Fußballspieler (Stra-ßenfußballer), die sogar schon von Vereinsscouts angesprochen wurden. Harriet hat daraufhin einen Sportcoach für das Heim angestellt, der nicht nur diese Jungen trainiert, sondern Kinder und Erwachsene zu sportlichen Übungen versammelt. Da wir für den Aufbau eigener Team nicht genügend Speiler haben, bieten wir auch Kindern aus anderen Armenvierteln Accras, die Möglichkeit an, bei uns mitzutrainieren und mitzuspielen. Mittlerweile verfügen wir auf dieser Basis über drei Fußballmannschaften: U 17, U 14 und U 12. Mittelfristig soll auch noch ein Mäd-chenteam aufgebaut werden.

Unser U 17-Fußballteam hat mittlerweile seiner erstes Freundschaftsspiel gegen eine Mann-schaft aus der Ghana Football Association (GFA) erfolgreich absolviert. Das Team von African Angel gewann zum Erstaunen und Jubel der ZuschauerInnen gegen die Soccer professionals aus Sakumono mit 2:1. Herzlichen Glückwunsch! [148, 149, 150, 151, 152, 153, 154, 155, 156, 157, 158, 159]

Bukom: Armut, Unwissenheit und Voodoo

Jedes 5. ´Haus´ in Bukom ist angeblich ein sogenanntes Voodoo-Haus. Harriet hat lange dort gelebt und sie glaubt, dass sogar jedes 3. Haus diesem Angst-Kult anhängt. Harriet, als gläubige Christin, will ´ihre´ Kinder aber zu weltoffenen, gebildeten und nach christlichen Wertvorstellungen lebenden Menschen erziehen. Bei African Angel ist kein Platz für finstere Flüche und sonstigen Okkultismus. Es ist ein heller und freundlicher Ort mit viel, viel Hoffnung. Daher glaubt Harriet auch fest daran, dass sie mit ihrere Arbeit auch die Zahl der "Voodoo-Häuser" in Bukom verringern kann. Alle Kinder von African Angel nehmen regelmäßig am Leben der örtlichen Kirchengemeinde teil. Die Mädchen von African Angel eifern schon heute der sehr erfolgreichen Unabhängigen Christlichen Frauenbewegung Ghanas (Women Aglow) nach. [163, 164, 165, 166, 167]



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