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Ein Bus für die Kinder von Bukom
Die Fahrzeuge Fiat-Transporter und Opel-Omega (gespendet von Familie Broich)Der Verein verfügt vor Ort in Accra mittler-weile über zwei Fahrzeuge; einen Kombi-Pkw vom Typ Opel-Omega und einen Bus-Trans-porter vom Typ Fiat-Ducato, den Familie Broich gespendet hat. Für die Fahrzeuge mussten erhebliche Zollgebühren bezahlt werden. Eine Möglichkeit der Zollbefreiung besteht für gemeinnützige Vereine, die in Ghana anerkannt sind. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit für African Angel in Ghana ist beantragt; eine Befreiung von den Zollgebühren konnte bisher jedoch noch nicht erreicht werden. Das Antragsverfahren für die Zollbefreiung ist eingeleitet und wird aller Voraussicht nach in nächster Zukunft positiv entschieden. Die Frauen im Heim, die die Kinder betreuen, sind gerade dabei, den Führerschein zum Fahren dieser Fahrzeuge zu erwerben. Nach dem Erhalt der Fahrerlaubnis dürfen Sie jedoch noch keine Fahrzeuge für Personentransporte fahren; zum Führen eines Busses muss der Fahrer den Führerschein mindestens drei Jahre haben. Solange muss ein beschäftigter Fahrer die Kinder zur Schule fahren.
Bibliothek und Security Wachhaus
Security-Haus und Fundamentarbeiten am neuen Bibliothek-GebäudeHarriet berichtete freudestrahlend in der letzten Vorstandssitzung, dass Herr Broich (Mitglied des Beirats) spontan eine Geldspende von ca. 10.000 Euro zugesagt hat. Mit diesen Geldmitteln kann die Decke der Bibliothek fertig gestellt und am Dach weiter gebaut werden. Harriet und Herr Broich sind zu diesem Zweck am 19. November gemeinsam nach Accra geflogen. Herr Broich ist mittlerweile wieder zurück in Deutschland und er ist überwältigt von den Eindrücken, die er von dem neuen Kinderheim von African-Angel in Accra mitgenommen hat.
Der Vorstand hat weiterhin in seiner letzten Sitzung beschlossen, dass Frau Artishia Svanikier, die sich um eine Vollzeitstelle als Betreuerin bzw. pädagogische Kraft beworben hat, bei African Angel angestellt wird. Die Hauptaufgabe von Frau Svanikier besteht darin, Harriet während Ihrer Abwesenheit im Kinderheim in Accra zu vertreten.
Das Security-Haus ist mittlerweile fertiggestellt. Als Security-Personal sind z. Zt. zwei Männer und eine Frau angestellt. Die Männer übernehmen nachts die Wachtätigkeit, dies ist Frauen in Ghana nachts nicht gestattet und die Frau übernimmt tagsüber den Wachdienst.
Harriet in Accra [8.4.2009]
Hallo liebe Freunde von African Angel,
Harriet Bruce- Anan fliegt für 10 Wochen nach Accra in das Kinderheim, um dort die Arbeiten für die 1. Etage des Neubaus voranzutreiben.
Aber auch, um all die vielen lieben Sachspenden und Geschenke an die Kinder zu verteilen, für die wir uns an dieser Stelle vorab sehr herzlich bedanken möchten. Das wird wieder ein Freudenfest geben. Nach Ihrer Rückkehr werden wir berichten.
Harriet bleibt dort vom 26.03.2009 bis 08.06.2009.
Während dieser Zeit ist unser Büro nur in den folgenden Zeiten besetzt:
Dienstag von 15.00 bis 17.30
Freitag von 09.30 bis 12.30 und 14.30 bis 16.00
Ihr könnt uns aber jeder Zeit eine Nachricht auf den Anrufbeantworter sprechen. Wir rufen dann so schnell wie möglich zurück.
Vielen Dank für Euer Verständnis.
Mitgliederversammlung [8.4.2009]
In der Mitgliederversammlung vom 21. März 2009 haben die Mitglieder einen neuen Vorstand und Beirat gewählt.
Vorstand
1. Vorsitzende: Frau Harriet Bruce-Annan
1. stellvertretender Vorsitzender: Herr Rainer Schüürmann (mit zwei ü ist richtig)
2. stellvertretender Vorsitzender: Herr Hans Heitmeyer
3. stellvertretende Vorsitzende: Frau Gundula König
Beirat
1. Herr Günter Broich2. Frau Jutta Laryea
3. Frau Mechthild Heitmeyer
Mitglieder-Jahreshauptversammlung von African-Angel e. V. [12.2.2009]
Gemäß der Vereinssatzung findet am
im Raum „EUROPA“
der Staatskanzlei des Ministerpräsidenten von NRW in 40190 Düsseldorf "Stadttor 1"
die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung von African-Angel e. V. statt. Alle ordentlichen Mitglieder erhalten in den nächsten Tagen eine schriftliche Einladung zu dieser Mitgliederversammlung.
Bericht von Herrn Broich über seinen Besuch in Accra [29.11.2008]
Harriet ist momentan wieder in Accra bis Ende Dezember, um die weiteren Bauarbeiten vor Ort zu organisieren. Einer der Paten, Herr Broich, hat sie für einige Tage begleitet, um sich selbst ein Bild vor Ort zu machen. Nachstehend ein Bericht über diese Zeit:
Die Ankunft von Harriet und Herrn Broich war Mittwoch abend (Wetter sehr warm, ca. 32 Grad). Sie wurden von Frau Svanikier, der neuen Direktorin am Flughafen abgeholt und in ein Hotel gebracht.
Am nächsten Morgen, nach dem Besuch der Bank, sind beide zum Haus gefahren und Herr Broich zeigte sich sehr beeindruckt über das, was Harriet dort auf die Beine gestellt hat. Die Verlegung der Abwasserrohre und der Bau der Zisterne ist für dortige Verhältnisse "einmalig" und hat europäischen Standard. Sollte es diesen Winter viel regnen, wird das Wasser in der Zisterne gesammelt und kann dann bei Bedarf verbraucht werden.
Herr Broich bei der Ankunft im neuen Kinderheim
Auch die Moskitos sind aus den Häusern verdrängt, auf der einen Seite durch die ständige Bewegung der Ventilatoren und auch, weil vor allen Fenstern dichtmaschige Gitter angebracht sind.
Es war wohl ein Riesentrubel, als alle Kinder aus der Schule eingetroffen sind und sich sofort auf Harriet und Herrn Broich gestürzt haben. Die Kinder verlassen gegen 7.15 Uhr - nach dem Frühstück - das Haus und werden mit dem Bus zu den jeweiligen Schulen gefahren. Gegen 15 Uhr kommen sie alle wieder zurück und essen gemeinsam Mittag. Die größeren Kinder sitzen auch noch abends und lernen und helfen sich dabei gegenseitig.
Am Wochenende werden von allen Kindern von Hand die getragenen Sachen und Schuluniformen gewaschen und an einem Baum aufgehängt zum Trocken. Auch hat jedes Kind an verschiedenen Tagen eine Aufgabe, entweder müssen sie spülen oder abtrocknen oder aufräumen.
Leider ist Frau Svanikier (die neue Direktorin) in der Zeit, als Herr Broich in Accra war, schwer erkrankt und sie sowie ihre ganze Familie mußte ins Krankenhaus. Heute hörte ich von Harriet, dass sie alle - bis auf ihren Mann - entlassen wurden. Sie soll aber noch zuhause bleiben und sich schonen. Aber lt. Harriet merkt man schon jetzt ihren guten Einfluss auf die Kinder. Ansonsten wurde Harriet immer sofort nach ihrer Ankunft von den Kindern mit ihren Sorgen, Problemen und Streitereien bestürmt. Das war diesmal überhaupt nicht. Ausserdem hat Frau Svanikier aus England ver- schiedene Computer-Programme besorgt, die schulisches Wissen vermitteln (der menschliche Körper, der Globus etc.) und dies wird von den Kindern aus sehr gerne angenommen.
Am Donnerstag und Freitag wurden die Baumaterialien für den Einzug der Decke besorgt und auch geliefert. Auf diesen Fahrten ist Herr Broich auch an Bukom, dem Slumviertel vorbeige kommen. Er sagte mir, sowas hätte er noch nie gesehen und es wäre unvorstellbar, unter welchen Bedingungen die Leute und vor allem die Kinder dort lebten. Es gäbe Kinder wie "Sand am Meer" aller Altersgruppen und vor allem die Kleinen laufen alle nackig - in unvorstellbarem Dreck - herum. Es ist wohl so, dass die Regierung dieses Viertel abgeschrieben hat und in keinster Weise dort noch irgendetwas tut. Bei meinem Telefonat heute mit Harriet hat sie mir berichtet, dass so viele Spenden eingegangen sind (es stehen jetzt schon wieder ca. 15 Kartons im Düsseldorfer Büro) und unsere Kinder sind - was die Anziehsachen betrifft - recht gut ausgestattet, so dass sie vor ihrer Abreise nochmals nach Bukom fahren und alles, was sie noch in dem Container hat, dort verteilen will.
Ausserdem haben wir auch vereinbart, dass die Kinder nicht mehr - wie dieses Jahr geschehen - für eine Woche zu ihren Familien nach Bukom zurückkehren. Sie kamen fast alle krank und mit kahlgeschorenen Köpfen - auch die Mädchen - wieder zurück. Sie sollen dann lieber öfter einmal mit dem Bus von morgens bis abends zu ihren Familien zu Besuch gebracht werden.
Ausserdem wurden bei diesen Einkaufsfahrten auch noch 2 Lämmer gekauft für die Beachparty am Samstag und die Frauen des Hauses haben sie geschlachtet und bis spät in die Nacht gekocht, damit am Samstag früh alles fertig war. Gegen 10 Uhr ging es dann los, 50 Kinder in einem Bus, die aus vollem Hals - und Herzen - vor lauter Freude schon beim Start anfingen zu singen. Sofort nach der Ankunft - nach 1 Stunde Fahrt - rissen sich die Kinder die Kleider vom Leib und haben sich ins Wasser gestürzt. Nach dem ersten erfrischenden Geplansche kamen sie wieder raus, rollten sich im Sand bis sie von oben bis unten "eingesandet" waren und stürzten sich sofort wieder in die Fluten. Nur mit dem Essen konnte man sie für einige Zeit aus dem Wasser locken.
Herr Broich und die Kinder
Herr Broich berichtete, dass alle Kinder äußerst zutraulich, gut erzogen (alle - auch die neuen Kinder - können mit Besteck essen!) und sehr, sehr anschmiegsam sind. Er hat nie irgenwo alleine gesessen, immer war jemand - manchmal auch 2-3 Kinder auf seinem Schoß, an seinem Arm, um seinen Hals - auch die Jungs. Selbst ein Junge, der erst vor kurzem aufgenommen wurde und der sich in der ganzen Zeit von allen abgesondert hatte, wurde ganz zutraulich, als Herr Broich ihm zuerst ein kleines Auto und dann einen Luftballon gab. Obwohl er noch kein Englisch kann, haben die beiden sich doch für lange Zeit mit diesem Luftballon vergnügt und Raphael hat Herrn Broich nicht mehr aus "den Händen" gelassen. Und der tollste Erfolg war, dass dieser Junge am Tag der "Beachparty" zum ersten Mal mit den anderen Kindern ge- sprochen hat.
Dann kam der Sonntag und damit wohl das Schlimmste für alle - der Abschied. Alle Kinder haben für Herrn Broich noch Lieder gesungen und da sind auch reichlich Tränen geflossen - bei den Kindern wie auch bei den Erwachsenen.
So, dass war es von meiner Seite. Ich finde es toll, mal solche Dinge von einem Mitpaten zu hören, darum ist auch alles etwas länger geworden. Aber ich wollte, das Sie/Ihr alle auch diese Dinge erfahrt. Ach ja, noch eine Sache. Für unsere Bibliothek, die ja jetzt kräftig weitergebaut wird, benötigen wir noch englische Kinder-/-Bücher für junge Erwachsene. Die Harry-Potter-Reihe haben wir z.B. bereits gespendet bekommen.
Das war es für heute, allen ganz herzliche Grüsse, eine gemütliche Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest im Kreis Ihrer/Eurer Lieben sowie einen guten Rutsch in's neue Jahr Ihre/Eure Steffi Giehl
Umfangreiche Webseiten-Updates [10.11.2008]
In den letzten Tagen und Wochen wurden fast alle Seiten der Webseite überarbeitet und auf einen möglichst aktuellen Stand gebracht. So finden sich beispielsweise unter "Medien" einige neue Presseartikel und TV-Auftritte sowie Verweise auf Internetseiten mit Berichten über African Angel und der Bereich "African Angel e.V." wurde komplett überarbeitet.
Zur Beachtung bei Spendenüberweisungen [18.9.2008]
Wir möchten alle Spender bei einmaligen Spendenbeträgen darum bitten, dass Sie beim Verwendungszweck der Überweisung ihre vollständige Anschrift angeben: z.B. Spende von Anna Müller, Meierstr. 8, 12345 Müllerstadt. Aus datenschutzrechtlichen Gründen wird nämlich bei jeder Banküberweisung nur der Name und nicht die vollständige Anschrift übermittelt. Dies macht es für uns sehr schwierig eine Spendenbescheinigung auszustellen, da wir den Namen des Spenders in den meisten Fällen nicht einer Anschrift zuordnen können. Nicht davon betroffen sind regelmäßige monatliche und jährliche Patenschafts- und Mitgliedsbeiträge.
Harriet zurück aus Accra! [18.9.2008]
Seit dem 9. September ist Harriet wieder zurück in Deutschland. Die Kinder im neuen Kinderhaus von African Angel in Accra bedanken sich bei allen Spendern aus Deutschland.
Danke von den Kindern im neuen HeimDie Kinder fühlen sich offensichtlich sehr wohl im neuen Heim
Fröhliche Kinder im neuen Heim
Bei Ihrem letzten Aufenthalt im neuen Kinderhaus in Accra von Mitte Juni bis Anfang September wurden einige notwendige Baumassnahmen unter der Aufsicht von Harriet durchgeführt. Das Grundstück wurde an den öffentlichen Abwasserkanal angeschlossen, da die vorhandene Klärgrube (siehe Bild) auf dem Grundstück viel zu klein war. Die Abwässer und Fäkalien mussten deshalb ständig von einem Entsorgungsunternehmen abgepumpt werden, was mit erheblichen Kosten verbunden war.
Klärgrube auf dem Grundstück
Bei diesen Arbeiten wurde festgestellt dass die vorhandene Klärgrube in einem sehr schlechten baulichen Zustand war. Die Klärgrube musste deshalb ringsherum ausgeschachtet und von Grund auf neu gemauert werden (siehe Bild).
Ausschachten der sanierungsbedürftigen Klärgrube
Vorhandene Klärgrube im Grundwasser
Der Anschluss an einen öffentlichen Abwasserkanal; hier in Deutschland keine einfache Sache, aber in Ghana fast unmöglich! Es mussten Kanalrohre über eine Entfernung von sage und schreibe 800 m vom Grundstück bis zum Strassen-Abwasserkanal verlegt werden (siehe Bild). Deutschland würde eine derartige Baumaßnahme ein Vermögen kosten; Harriet ist bei dieser gigantischen Baumaßnahme mit einem Etat von ca. 750 US-$ ausgekommen!
Verlegung der Rohre für den Anschluss an den Strassenkanal
Lageplan
Im neuen Kinderhaus werden mittlerweile 49 Kinder rund um die Uhr betreut und versorgt; ein Kind ist nur tagsüber im Heim und geht abends wieder nach Hause. Auf der Warteliste für einen Platz im Heim stehen leider immer noch 600 Kinder, die unsere Hilfe dringend benötigen. Das Kinderheim befindet sich auf einem Grundstück mit einer Fläche von ca. 8500 m^2. Mittlerweile stehen auf dem Grundstück drei fertige Gebäude (Haupt-, Neben- und Security-Haus (siehe Bild).
Haupt- und Nebenhaus auf dem Grundstück
Nebengebäude mit Securtiy-Haus im Rohbau
Kinder beim Essen
Kinder mit Briefen
Zwischenzeitlich wurde auch ein Computer angeschafft, mit dem Internetrecherchen durchgeführt werden können. Die Umgangssprache der Kinder im Heim wie auch in der Schule ist Englisch; Deutsch soll aber demnächst auch als zweite Fremd- bzw. Umgangssprache eingeführt werden.
Neuer Computer im Heim mit Internetzugang
Aussenküche
Kein Kommentar!
Die Fahrzeuge Fiat-Transporter und Opel-Omega (gespendet von Familie Broich)
Familie Broich hat zwei Fahrzeuge gespendet, die mittlerweile in Accra eingetroffen sind. Es handelt sich um einen Transporter Fiat Ducato und einen Opel-Omega-Kombi-Pkw. Für die Fahrzeuge mussten erhebliche Zollgebühren bezahlt werden. Eine Möglichkeit der Zollbefreiung besteht für gemeinnützige Vereine, die in Ghana anerkannt sind. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit für African Angel in Ghana ist beantragt; eine Befreiung von den Zollgebühren konnte bisher jedoch noch nicht erreicht werden. Das Antragsverfahren für die Zollbefreiung ist eingeleitet und wird aller Voraussicht nach in nächster Zukunft positiv entschieden. Die Frauen im Heim, die die Kinder betreuen, haben mittlerweile den Führerschein. Sie dürfen jedoch noch keine Fahrzeuge für Personentransporte fahren; zum Führen eines Busses muss der Fahrer den Führerschein mindestens drei Jahre haben. Solange muss ein beschäftigter Fahrer die Kinder zur Schule fahren.
Erneuern der sanitären Einrichtungen
Weiterhin wurden aus Haltbarkeitsgründen die vorhandenen sanitären Einrichtungen, wie WC-Sitze, WC-Deckel und Waschbecken gegen neue sanitäre Einrichtungen aus deutscher Fabrikation ausgetauscht.
Das neue Haus ist mit einer Regenwassernutzungsanlage ausgestattet; das in der Zisterne gesammelte Regenwasser muss aber sehr umständlich von Hand mit Behältern entnommen werden. Wünschenswert wäre eine mit Photovoltaik betriebene Pumpe, die das Regenwasser automatisch aus der Zisterne pumpt. Im Rahmen der Regenwassernutzung wurde der Neigungswinkel des Daches erhöht, damit das Regenwasser besser abfließt.
Der Bau der neuen Bibliothek, die auch als Schlafhaus für weitere Kinder oder Besucher dienen kann, steht mittlerweile im Rohbau (siehe Bild). Wegen dieser Baumassnahme hat Harriet Ihren Aufenthalt in Ghana verlängert, da die Baumaterialien bereits angeliefert waren und Sie diese Materialien erst verbauen wollte, bevor Sie wieder nach Deutschland zurückfliegt. So wurden alle angelieferten Baumaterialien unter der Aufsicht von Harriet erst verbaut, bevor Sie wieder zurück nach Deutschland zurückgekommen ist.
Security-Haus und Fundamentarbeiten am neuen Bibliothek-Gebäude
Harriet berichtete freudestrahlend in der letzten Vorstandssitzung, dass Herr Broich (Mitglied des Beirats) spontan eine Geldspende von ca. 10.000 Euro zugesagt hat. Mit diesen Geldmitteln kann die Decke der Bibliothek fertig gestellt und am Dach weiter gebaut werden. Harriet und Herr Broich werden zu diesem Zweck in ca. 4 Wochen gemeinsam nach Accra fliegen.
Der Vorstand hat weiterhin in seiner letzten Sitzung beschlossen, dass Frau Artishia Svanikier, die sich um eine Vollzeitstelle als Betreuerin bzw. pädagogische Kraft beworben hat, bei African Angel angestellt wird. Die Hauptaufgabe von Frau Svanikier besteht darin, Harriet während Ihrer Abwesenheit im Kinderheim in Accra zu vertreten.
Das Security-Haus ist mittlerweile fertiggestellt. Als Security-Personal sind z. Zt. zwei Männer und eine Frau angestellt. Die Männer übernehmen nachts die Wachtätigkeit, dies ist Frauen in Ghana nachts nicht gestattet und die Frau übernimmt tagsüber den Wachdienst.
Fertig gestelltes Security-Haus
Zur Beachtung bei Auslandsspenden [20.3.2008]
Besonders bei Spenden aus dem Ausland kommt bei African Angel e.V. relativ wenig an. So werden aus 50 gespendeten Dollars hier 19 Euro. Wir bieten Ihnen daher die günstigere Spendenmöglichkeit über unser neues paypal-Konto info@african-angel.de . Für alle, die diesen Weg noch nicht kennen, über www.paypal.com erhalten Sie Informationen!
Harriet zurück aus Accra! [18.3.2008]
Seit dem 29. Februar ist Harriet wieder zurück in Deutschland. Ihr Krisenmanagement vor Ort in Accra war nötig, weil die Kinder bis zum 27. Dezember das angemietete Haus verlassen mussten. In den drei Monaten ihres Aufenthaltes hat sie fast Unmögliches erreicht: Sie hat ein großes Grundstück mit zwei Häusern gefunden, es nach harten Verhandlungen zu einem günstigen Preis von Euren/Ihren Spendengeldern erworben, die schwierigen offiziellen Eintragungen in das Titelregister in die Wege geleitet, das Gelände von Müll gereinigt, die Anlage komplett renovieren und für Heimzwecke umbauen lassen, den Umzug der 26 Kinder vorbereitet und durchgeführt, eine offizielle Einweihungsfeier unter Anwesenheit des deutschen Botschafters und des ghanaischen Fernsehens organisiert, weitere 8 Kinder aus Bukom (4 Mädchen und 4 Jungen, darunter zwei Vollwaisen) aufgenommen und das alte gemietete Haus rückgabefertig gemacht und übergeben.
Das wäre schon hier in Deutschland in drei Monaten nicht zu schaffen gewesen - wir können uns alle vorstellen, um wie viel schwieriger das Ganze in Ghana zu bewerkstelligen war. Einen Teil von Harriets Plackerei hat ein Team des ARD-Studios Nairobi für den WDR dokumentiert. Der Bericht wird am 20. März um 22.00 Uhr in der Reihe WDR Weltweit gesendet. Wir bedanken uns bei allen Spendern für ihre Zuwendungen und bei Harriet für ihre Superleistung! Harriet arbeitet übrigens seit dem 07. März wieder auf der Messe Düsseldorf.
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